Rüderigs - Brunohirt

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Ramslauenen - Rüederigs - Reichenbach

Von der Bergstation Ramslauenen, welche man bequem mit dem Sessellift erreicht, startete ich die Tour - allerdings erst nachdem ich im Bergrestaurant einen Nussgipfel zu einem Kaffee genoss.
Am Anfang hatte ich Mühe den Einstieg zu finden. Doch dann konnte ich mich recht gut an meinem "Garmin etrex" orientieren. Der Aufstieg zum Rüederigs war mühsam, da die Route oft steil und quer führte, zudem gabs keine richtige Spur. Meist folgte ich einer Tourenskispur, mit den Schneeschuhen passt das aber nicht immer gut, vorallem auch wegen der erwähnten steilen Querspuren.
Dann verlor ich den Plastikteller an meinem linken Stock. Dies bemerkte ich allerdings erst als ich immer wieder mit dem linken Stock tief einsank. Das kostete viel Kraft. An der Krete angekommen, war es schwierig zu erkennen, wo denn jetzt die Route verläuft. Ein mir nachkommender Tourenskiläufer konnte mir auch nicht wirklich weiterhelfen. Dafür fand er meinen verlorenen Stockteller, welchen ich somit wieder montieren konnte.
Der nette Tourenskifahrer war auf dem Weg zum Gehrihorn. Da nicht ganz klar war, wo die Route nun weiterführte, dachte ich zuerst ans Umkehren, denn es zogen zu allem Ueberdruss noch dunkle Wolken auf.
Dann aber entschied ich mich für den sehr steilen Abstieg über die Kante des Rüederigs Richtung Bachwald. Mehr auf dem Hosenboden als gehend rutschte ich die rund 200m Richtung Tal. Unterwegs verlor ich dann nochmals einen Teller meines Stocks.....
Nun plötzlich war ich wieder auf dem richtigen Kurs. Mangels Spuren folgte ich exakt den GPS-Koordinaten. So fand ich denn relativ problemlos ins Oertchen Kien.Von dort aus wars dann noch etwa eine Viertelstunde bis nach Reichenbach von wo ich dann die Bahn nach Hause nahm.
Wegen des tiefen Schnees und der schlechten Spuren hatte ich einiges länger als vorgesehen. Anstatt der angegebenen 2.5 Stunden hatte ich für die Tour fast 5 Stunden benötigt!
Einmal mehr zeigte sich, dass es auch "einfache" Touren es in sich haben können, wenn die Bedingungen schlecht sind.


 
 
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