Mein Bezug - Bruno Hirt

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Mein Bezug

J. Gebser


"Der Ursprung ist immer gegenwärtig. Er ist kein Anfang, denn aller Anfang ist zeitgebunden. Und die Gegenwart ist nicht das bloße Jetzt, das Heute oder der Augenblick. Sie ist nicht ein Zeitteil, sondern eine ganzheitliche Leistung, und damit auch immer ursprünglich. Wer es vermag, Ursprung und Gegenwart als Ganzheit zu Wirkung und Wirklichkeit zu bringen, sie zu konkretisieren, der überwindet Anfang und Ende und die bloß heutige Zeit.”

Jean Gebser, aus dem Vorwort zu "Ursprung und Gegenwart", DVA, 1949

Ich selber lernte Jean Gebser während meiner Ausbildung zum Sozialpädagogen kennen. Christian Bärtschi, der damalige Pädaogiklehrer, erzählte uns von Jean Gebser. Für mich waren diese Gedanken wie eine Erleuchtung! Auf einmal lieferte mir dieses Bewusstseinsentwicklungsmodell Antworten auf all meine Fragen. In meiner Diplomarbeit befasste ich mich später noch vertieft mit dem Gedankengut von Jean Gebser. Wiederum durch "Zufall" - dank eines Unfalls - war es mir möglich den Nachlass von Jean Gebser in der Landesbibliothek Bern zu studieren. Dabei lernte ich  Rudolf Hämmerli kennen. Und noch ein weiterer "Zu-Fall"; als Amtsvormund bei der Stadt Bern übernahm ich die Beistandschaft über Gentiane Helene Gebser, die erste Frau von Jean Gebser. Ich hatte die traurige Aufgabe die Wohnung an der Gioaccomettistrasse aufzulösen.
Selber bin ich nun Mitglied bei Jean Gebser-Gesellschaft - doch leider finde ich kaum Zeit aktiv mitzumachen. Doch das Gedankengut begleitet mich in meinem Leben - so insbesondere auch in der Pädagogik. Das Bewussseinsentwicklungsmodell hilft mir immer wieder die Kinder zu "verstehen".

Weiterführende Links:

www.integraleweltsicht.de

www.jeangebser.ch


Umfassende Uebersicht über das Wirken von Jean Gebser
(Quelle: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, Verlag Traugott Bautz / www.bautz.de)

GEBSER, Jean, Kulturanthropologe und Kulturphilosoph, * 20. Aug. 1905 in Posen (Preußen), † 14. Mai 1973 in Bern (Schweiz). - G. war der Sohn eines promovierten Kirchenjuristen. In den Jahren zwischen 1910 und 1917/18 gingen die Eltern mit den Kindern Jean und Charlotte von Posen (Preußen) nach Breslau (Schlesien). Nach Ausbruch des 1. Weltkrieges wechselte die Familie nach Königsberg und schließlich nach Berlin. Dort arbeitete der Vater nach Verlassen des Staatsdienstes 1917/18 bis zu seinem Tod 1922 als Rechtsanwalt. Aufgrund persönlicher Abneigung gegen den Schulbetrieb verläßt G. das Gymnasium früher als geplant, bereits im Jahr 1923, und beginnt eine Banklehre. Parallel zu seiner Ausbildung schreibt er sich als Werkstudent an der Humboldt-Universität zu Berlin ein. Spezialistentum und ein auf eine einzige Disziplin ausgerichtetes Studium bleiben dem jungen G. fremd. Stattdessen besucht er als vielseitig interessierter Autodidakt in den Jahren 1924/25 Vorlesungen insbesondere der Wirtschaftswissenschaft sowie der Literatur- und Geistesgeschichte. Werner Sombart und Romano Guardini gehören zu seinen wichtigsten Lehrern. - Nach Beendigung der Banklehre begründet G. in den Jahren zwischen 1925 und 1927 in Berlin die "Stomps & Gebser-Buch- und Kunstdruckerei-Verlagsanstalt" mit. In der von ihm initiierten "Rabenpresse" veröffentlicht G. seine ersten Gedichte. 1927 beginnt er in der Goethebuchhandlung tätig zu werden. Eine Zeit starker Depressionen führt ihn 1929 zuerst nach England und später nach Florenz, wo er in einem Antiquariat die Lehre absolviert. 1930 beginnt er in München beim Verleger Kurth Wolf zu arbeiten und dessen große Privatbibliothek aufzulösen, bis er 1931 die Entscheidung trifft, Deutschland ganz zu verlassen, um nach Frankreich und Südspanien zu gehen. 1932 empfängt G. in einer Inspiration die Konzeption seines ganzen späteren Werkes. Zwischen 1932-1935 ist er Mitglied des Unterrichtsministeriums der Republik Spanien in Torremolinos und Madrid. Während dieser Zeit übersetzt er die Gedichte befreundeter spanischer Lyriker ins Deutsche und überträgt die Gedichte Hölderlins ins Spanische. 1936 entsteht das Werk "Rilke und Spanien", dessen Veröffentlichung durch den Ausbruch des spanischen Krieges verhindert wird. Im Oktober 1936 wird G. in Valencia von Anarchisten verhaftet. Freunde bewahren ihn vor der Erschießung. Nach Beginn des Bürgerkrieges reist G. aus Spanien mit einem mexikanischen Paß aus. In den Jahren 1937 bis 1939 ist er die meiste Zeit in Frankreich. Es kommt zu einer Begegnung mit Picasso und regelmäßigen Treffen in Künstlerkreisen. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz im Jahr 1939 lernt G. seine erste Frau Gentiane Helene Schoch aus Burgdorf kennen und heiratet sie 1942. Von 1941 bis 1948 lebt und wirkt G. im Tessin. Die Werke "Rilke und Spanien" (1941) und die "Abendländische Wandlung" (1943) erscheinen. G. pflegt Beziehungen zum Eranos-Kreis, dem auch C.G. Jung angehört. In der Zeit zwischen 1944 und 1947 schreibt G. Gedichte. 1947 wird er Dozent am Psychologischen Seminar des "Instituts für angewandte Psychologie" in Zürich. Seine Vorlesungen "Zur Geschichte von Seele und Geist" entstehen. Von 1947 bis 1952 arbeitet G. hauptsächlich an den beiden Bänden seines Hauptwerkes "Aperspektivische Welt", welches er noch vor dem Erscheinen des ersten Bandes 1949 zu "Ursprung und Gegenwart" umbenennt. 1948 geht er vom Tessin nach Burgdorf. Seit 1949 folgen Spaniensendungen beim Schweizer Sender "Radio Beromünster", die wegen des großen Zuspruchs mehrmals wiederholt und auch in Deutschland gesendet werden. 1951 erfolgt die Einbürgerung in Burgdorf. Die Vortragsreihe "Die neue Weltschau: Internationale Aussprache über den Anbruch eines neuen aperspektivischen Zeitalters" an der Handelshochschule in St. Gallen beginnt im gleichen Jahr. Nach der Rückkehr von einer Spanienreise 1952 unternimmt G. bis 1966 anstrengende und lange Vortragsreisen in Deutschland und in der Schweiz, um damit seinen Lebensunterhalt zu finanzieren. Seit 1953 erfolgen regelmäßig Radiosendungen mit Prof. H. Bender. G. nimmt an verschiedenen parapsychologischen Kongressen teil und arbeitet in den Jahren 1954 und 1955 an einer Stellungnahme zur Parapsychologie. 1956 trennt er sich von seiner Frau und zieht nach Bern. In den folgenden zehn Jahren wird G. durch verschiedene Preisverleihungen geehrt: 1956 Anteil am Deutschen Schiller-Preis (Überreichung durch den Bundespräsidenten Theodor Heuss in Bonn), 1964 Deutscher Literaturpreis der Künstlergilde Eßlingen und Kogge-Literaturpreis der Stadt Minden. 1965 wird er mit dem Literaturpreis der Stadt Bern ausgezeichnet und anläßlich seines 60. Geburtstages erscheint die Festschrift "Transparente Welt". Von 1956 bis 1966 unternimmt G. größere Reisen nach Frankreich (1957/58), Griechenland (1958), Asien (1961) und Nord- und Südamerika. Viele seiner Werke entstehen in dieser Zeit, u.a. ein Buch, das die verschiedenen Vorträge aus den Jahren 1951-1960 vereint. 1966 erleidet G. nach einer Vortragsreise in Deutschland einen gesundheitlichen Zusammenbruch. Der darauf folgende Kuraufenthalt (1967) und spätere Spitalaufenthalt (1969) bewirken jedoch keine vollständige Wiederherstellung. Aufgrund seines Gesundheitszustandes bleibt es G. in den Folgejahren verwehrt, an der Universität Salzburg als Honorarprofessor für Vergleichende Kulturlehre zu wirken. 1970 heiratet er Jo Körner. Besuche ehren G. in den folgenden zwei Jahren. Werner Heisenberg, sein Freund Lama Anagarika Govinda und Pandit Gopi Krishna besuchen ihn in seiner Berner Wohnung. Bei der Ärztetagung 1972 hält G. einen Vortrag zum Thema "Urangst und Urvertrauen" und schreibt bis kurz vor seinem Tod das Vorwort zu "Verfall und Teilhabe". Nach dem Tod im Jahre 1973 erscheint die Taschenbuchausgabe von "Ursprung und Gegenwart" - seinem Lebens- und Hauptwerk, an welchem er bis zuletzt gearbeitet hat. Die Rezeption seines Werkes hält bis heute an, u.a. ist er von Rudolf Bahro und Ken Wilber weitergedacht worden. - In "Ursprung und Gegenwart" setzt sich G. mit der Bedeutung der Religion, des Christentums und der Kirche aus einem kulturanthropologischen Blickwinkel auseinander. Auf dem Hintergrund der Beschreibung der Bewußtseinsentwicklung versuchte er die Bedeutung der Religion für den abendländischen Menschen während der verschiedenen Kulturepochen aufzuzeigen. Das durch den gegenwärtigen Menschen überwundene archaische, magische und mythische Bewußtsein bedarf mit dem Entstehen des mentalen Bewußtseins und dessen Orientierung an allem Verstandesmäßigen, Wissenschaftlichen und Technischen einer Rückbindung an die Bewußtseinsmutationen vergangener Menschheitsepochen. Als Gegenströmung zu den Überzeugungen des abendländischen Kulturkreises entstand nach G. die christliche Religion, welche durch die Kirche institutionell verwaltet wird. - Mit dem Übergang zum integralen Bewußtsein würde nach der Kulturphilosophie von G. der Gegensatz zwischen Religion und Wissenschaft überwunden. G. beschreibt das dadurch entstehende religiöse Bedürfnis der Präligion als "gegenwärtige, evidente und bewußte Bindung zum gottheitlich Ganzen". Die neue Bindung ist zutiefst christlicher Art, jedoch ohne die gegenwärtige theologische Orientierung. Christus als Gestalt gewordener Gott wird in der Philosophie von G. zum Vertreter des neuen Bewußtseins. Er präsentiert das Göttliche im Menschen und wird aufgrund seines Wirkens in einer zutiefst mental-patriarchalen Kultur durch die christliche Theologie zum notwendigen Mittler der Vorstellung des Vater-Gott-Bildes.

Werke: Gesamtausgabe (GA; in acht Bänden), hrsg. v. Hämmerli, R., Schaffhausen 1975-1980 (Bd.I: Abendländische Wandlung; Bd.II: Ursprung und Gegenwart I. Teil; Bd.III: Ursprung und Gegenwart II. Teil; Bd.IV: Ursprung und Gegenwart, Kommentarband; Bd.V/I: Vorlesungen und Reden zu Ursprung und Gegenwart.; Bd.V/II:Vorlesungen und Reden zu Ursprung und Gegenwart; Bd. VI: Asien lächelt anders; Bd. VII: Gedichte; Bd. VIII: Gesamtregister); Taschenbuchausgabe, Schaffhausen 1986. - Bibliographische Angaben in den Einzelbänden der Gesamtausgabe. - Bibliographie von Robert Adler (in: Transparente Welt. Festschrift zum sechzigsten Geburtstag von Jean Gebser, hrsg. v. Schulz, G., Stuttgart 1965, 345-360). - Hölderlins Spätgedichte.1936, in: GA VI, 207-209; Der Louvre in dieser Zeit. Einige Überlegungen über Museen und Kunst, in: Der Aufstieg. 21. Jg. (1940) Nr. 2, 27-29; Gustave Flaubert und sein Meisterwerk "Madame Bovary". Vermutlich 1940, in: GA VI, 226-230; Abendländische Wandlung. Abriß der Ergebnisse moderner Forschung in Physik, Biologie und Psychologie. Ihre Bedeutung für Gegenwart und Zukunft, Zürich/New York 1943, erg. Aufl. 1945, letzte erg. Aufl. 1968; Rilke und Spanien. Zürich/New York 1940, 2. erg. Aufl. 1946, Neuaufl. Frankfurt a.M. 1977; Der grammatische Spiegel. Neue Denkformen im sprachlichen Ausdruck, Zürich/New York 1944, 2. erg. Aufl., Zürich 1963; Über das Wesen des Dichterischen. In: Psychologie-v-Ekonomicke-Praxis (1944) H: 3, 216-231; Die drei Sphären. Bemerkungen zu T.S.Eliots "Die Familienfeier", in: Für die Bücherfreunde (Zürich 1945), 41-49; Mensch und Tier. Rezensionen von Schriften Adolf Portmanns und Gustav Ballys, in: Die Weltwoche. 13. Jg. (1945) Nr. 592, 5; Über die poetische Korrektur. Februar 1945, in: GA VI, 202-204; Orphischer Rilke. Vortrag zur Gedenkfeier des 20. Todestages von Rainer Maria Rilke, Radio Beromünster, 26.12.1946, in: GA VI, 215-219; Zur Geschichte der Vorstellungen von Seele und Geist. Zehn Vorlesungen am Institut für angewandte Psychologie Zürich, 7.5 - 16.7.1947, in: GA V/I, 7-100; Über die moralische Kraft des Kunstwerks. Vortrag, Radio Beromünster, 24.8.1948, in: GA VI, 197-201; Lorca oder das Reich der Mütter. Erinnerungen an Frederico Garcia Lorca, Stuttgart 1949, Neuaufl. Frankfurt/M. 1978; Wissenschaft und moderne Welt. In: Neue Zürcher Zeitung. 170. Jg. (22.12.1949) Nr. 2704, Blatt 2; Rainer Maria Rilke und unsere Zeit. In: Das Schweizerische Rilkearchiv der Schweizerischen Landesbibliothek in Bern (Zürich 1952), 31-38; Der sinnvolle Zufall. Radiogespräch, Radio Freiburg/Stuttgart, 8.12.1953, in: GA VII, 303f.; Einführung zu: Gegenwart und Zukunft. Bd.2, in: Die Ausfahrt, Stuttgart 1953; Die Verwandlung unserer Wirklichkeit. In: Eckart. 23. Jg. (Witten/Berlin 1954), 265-275; Die Lebenskraft des europäischen Geistes. Deutsche Industrieverlagsgesellschaft (1954) Nr. 36; Einige Überlegungen zur Parapsychologie. 1954, in: GA VI, 345-348; Über das Unheimliche. Radiogespräch, Radio Freiburg/Stuttgart, 20.2.1954; in: GA VII, 304-306; Über Leben und Lieben. Begonnen 1954, in: GA VI, 376-381; Aus unveröffentlichten Papieren. In: Das Kraftfeld des Menschen und Forschers Gustav Richard Heyer. Eine Festschrift zum 65. Geburtstag, München 1955; Nachruf auf Ortega y Gasset. Vortrag, Radio Beromünster, 19.10.1955, in: GA VI, 237-238; Strukturen mitmenschlicher Kontakte. Gespräch, Radio Baden-Baden, 17.7.1955; in: GA VII, 309-311; Von der Verantwortung des Buchhändlers. In: Der Schweizer Buchhandel. 13. Jg. (1955) H: 20, 579-580; Kulturphilosophie als Methode und Wagnis. In: Zeitwende. Die neue Furche, 27. Jg. (1956) H: 12, 813-820; Die Renaissance als europäisches Bildungserlebnis. Vortrag, Europa-Union Bremen, 6.12.1956, in: GA V/I, 149-160; Mensch oder Apparat im modernen Staat. In: Deutsche Rundschau. 82. Jg. (1956) H: 5, 500-508; Nachwort zu: Poe, E.A., Drei unheimliche Geschichten (Bern/Stuttgart 1957), 96-98; Die Welt in neuer Sicht. München-Planegg 1957; Bd.2: München-Planegg 1959; Der Genitiv überhaupt. In: Streitzeitschrift. 2. Jg. (1958) H: 1, 3f.; Vorwort: Verneigung vor Laotse. In: Laotse, Tao Te King. Das Buch vom Sinn und Leben (Bern/Stuttgart 1958), 7-12; Die Probleme in der Kunst. In: Die Struktur der europäischen Wirklichkeit, Stuttgart 1960; Forderungen unserer Zeit. In: Wege zur neuen Wirklichkeit (Bern 1960), 141-166; Vorwort zu: Die Zen-Lehre des chinesischen Meisters Huang-Po (Weilheim/ Obb.1960), 7-10; Mensch und Apparat im modernen Staat. In: In der Bewährung. Zehn Hinweise auf das neue Bewußtsein, Bern/München 1962 (in: GA V/I, 245-258); Angst. Ursachen, Symptome, Überwindung, zus. mit Heiri Steiner (Zeichnungen) München/Zürich 1962; Asienfibel. Zum Verständnis östlicher Wesensart. Frankfurt/M./Berlin 1962, 4.Aufl.1964; In der Bewährung. 10 Hinweise auf das neue Bewußtsein, Bern/München 1962, 2. erg. Aufl. 1969; Geleitwort zu: Heyer, G. R., Seelenkunde im Umbruch der Zeit (Bern/Stuttgart 1964), 7f.; Über die Polarität. In: Jahrbuch für Psychologie, Psychotherapie und medizinische Anthropologie. 11. Jg. (Freiburg/München 1964) H: 2; Der Maler Hans Erni. In: Baukunst, Köln 1966; Über die Orginalität in der Dichtkunst. Eine Würdigung der Gedichte von Richard Haldenwang, in: Haldenwang, R., Das Spiegelbild. Ein zeitloses Manuskript für die Freunde besinnlicher Gedichte, Wildenstein 1966 (= Haldenwang, R., Der Morgenstrauß. Ein zeitloser Gedichtband für Freunde der Besinnlichkeit, Weilheim/Obb. 1967); Das integrale Bewußtsein. Erweiterte Fassung aus "Neue Horizonte", Begegnung mit der Gedankenwelt von Jean Gebser, Zürich 1967; Wandel in der Beziehung des Menschen zur Technik. In: Menschliche Existenz und moderne Welt, Bd.5 (Berlin 1967), 467ff.; Asien lächelt anders. Ein Beitrag zum Verständnis östlicher Wesensart. Frankfurt/M./Berlin 1968 (erg. Aufl. der "Asienfibel", 1962); Nachwort zu: G.W. Leibniz, Zwei Briefe über das binäre Zahlensystem und die chinesische Philosophie. Stuttgart 1968; Foreword. The Trend Towards Integration in Modern Science and its Counterpart in the Ancient Wisdom of the East, in: Saher, P.J., Eastern Wisdom and Western Thought (London 1969), 9-15; Dualismus und Polarität. In: Schaffhauser Nachrichten, Schaffhausen 1971; Geschichtsschreibung des Unsichtbaren. Beitrag in der Festschrift "Buch der Freunde für J.R. von Salis" (Zürich 1971), 326-330; Zahl und Inhalt der Jahre. Beitrag in der Festschrift zum 75. Geburtstag von Lama Anagarika Govinda, Almora 1973; Urangst und Urvertrauen. In: VfU-Bulletin (Zürich 1973) H: 90; Ursprung und Gegenwart. Stuttgart 1973 (engl.: The Ever-Present Origin, Athens, Oh 1985); Ein Mensch zu sein. Betrachtungen über die Formen der menschlichen Beziehungen, Bern/München 1974; Gedichte. Schaffhausen 1974; Verfall und Teilhabe. Salzburg 1975; Das Traumbuch. In: GA VII, 405-414; Keine Angst vor der Angst. Ein Bilderbuch von Heiri Steiner mit einem Text von Jean Gebser, Stäfa-Zürich 1987; Einbruch der Zeit. Hrsg. von R. Hämmerli, Schaffhausen 1995.

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Zur Gegenwärtigkeit und Wirksamkeit der verschiedenen Bewußtseinsstrukturen nach Jean Gebser im Suchtgeschehen und der Versuch einer Umsetzung in therapeutisches Handeln, o.O. 1991; - Assing-Grosch, U., Ein Wahrnehmungsversuch der Bewußtseinsphänomenologie Jean Gebsers am Beispiel der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Klinik, Oldenburg 1992; - Kramer, E. M., Consciousness and Culture. An Introduction to the Thought of Jean Gebser, Westport/London 1992; - Peter-Bolaender, M., Tanz und Imagination. Verwirklichung des Selbst im künstlerischen und pädagogisch-therapeutischen Prozeß, Paderborn 1992; - Ulanov, B., Jung and the Outside World, (Wilmette/Ill. 1992), 205-209; - Hämmerli, R. (Hrsg.), Jean Gebser. Einbruch der Zeit, Schaffhausen 1995; - McMaster, M., Consciousness and Listening. 1995; - Ortmann, H., Macht, Machtlosigkeit, Machtfreiheit. Gestaltarbeit als Möglichkeit der Überwindung des gegenwärtigen machtzentrierten Bewußtseins, in: Schmidt-Lellek, C. 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Heike Koall

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1960

Einführung zu: Adh Hedblom. Ein Bildhauer unserer Zeit (München 1960), 5-12;

2008

Einbruch der Zeit. Hrsg. von Rudolf Hämmerli. 2. Aufl. Schaffhausen 2008.

Literaturergänzung:

1955

Tritsch, W., Ein Leuchtturm der Wirklichkeit. In: Neue Schweizer Rundschau (1955), 748-755; -

2008

Wehr, G., Jean Gebser. Vor dem Horizont des neuen Bewußtseins, Petersberg 1996; -

2000

Hämmerli, R. (Hrsg.), Jean Gebser. Drei Vorträge: Vom spielenden Gelingen/Vom Wert der Hindernisse/Über die Erfahrung. Erschienen als CD mit Begleitheft, Schaffhausen 2000; -

2001

Schübl, E., Jean Gebser und die Frage der Astrologie. Eine philosophisch-geisteswissenschaftliche Studie. Dissertation, Graz 2001; -

2002

Zollinger, C., Die Glaskugel-Gesellschaft. Transparenz als Schlüssel der Moderne, Bern/Berlin 2002; -

2003

Schübl, E., Jean Gebser - ein Sucher und Forscher in den Grenz- und Übergangsgebieten des menschlichen Wissens und Philosophierens. Eine historisch-biographische Skizze zu Leben und Werk von Jean Gebser (1905-1973), Zürich 2003; - Schübl, E., Jean Gebser und die Frage der Astrologie. Eine philosophisch-anthropologische Studie auf der Grundlage der astrologischen Auffassung von Thomas Ring, Schaffhausen 2003; - Kai Hellbusch, Das integrale Bewußtsein. J.G.s Konzeption d. Bewußtseinsentfaltung als prima philosophia unserer Zeit. Berlin 2003;-

2005

Christoph Zollinger, Die Debatte läuft. ganzheitl. Thesen für Gesellschaft, Wirtschaft u. Politik. D. unerhörte Aktualität d. integralen Vision J.G.s. Petersberg 2005; - Stephanie Bergold, 2 Essays anläßlich d. Silser Hesse-Tage. Bremen 2005; -

2006

Ulla Pfluger-Heist, Es will vieles werden - J.G.s u. Roberto Assagiolis Wandlungsbotschaft, in: TransPsych 12.2006, S. 71-84; -

2008

Heinrich Leopold, Globalisierung u. integrales Bewusstsein. Der Beitr. J.G.s zu e. neuen Weltsicht. Schaffhausen 2008.

Letzte Änderung: 06.02.2009

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