Fliegenbinden - Brunohirt

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Fliegenbinden

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Fliegenbinden
Zum Fliegenfischen gehört eigentlich auch das Fliegenbinden.
Die Vorstellung einen Fisch mit der Fliege zu fangen hat mich schon früh fasziniert. Gleichzeitig mit dem Fliegenfischen habe ich in den 80-igern auch mit dem Binden angefangen. Felix Höfler hat mir die Grundlagen beigebracht.
Nach langer Pause (Fliegenfischen und Fliegenbinden) habe ich wieder angefangen Fliegen  zu binden.
Es gibt nichts schöneres als mit der selbst gebunden Fliege einen Fisch zu überlisten!

Ganz aktuell habe ich das Binden von Schaumstofffliegen erlernt. Mit den synthetischen Materialien lassen sich sehr gut schwimmende Landinsekten (z.B. Heuschrecken, Bienen, Ameisen etc.)binden. Gegenüber konventionellen Fliegen haben sie den Vorteil, dass sie sich danke ihrer guten Schwimmfähigkeit auch in rauhem Wasser gut fischen lassen.
Bereits habe ich erste Erfahrungen gesammelt. Zwar konnte ich noch keine Forelle landen, doch X-mal wurden die Schaumstoffheuschrecken heftig attackiert - und das bei sehr klarem Wasser!
Die "Tschernobyl" ein Phantasiegebilde, habe ich noch nicht getestet...
Sommer 2015: Das hat sich geändert! Die Tschernobyl hat schon 2x zugeschlagen! Siehe Bericht.
Ebenso die Heuschrecke!


Hopper                               Tschernobyl

Die Aeschenfliegen
Und nun ist wieder Hochsaison! Zeit für das Düfteln an verschiedensten Aeschenfliegen.
Ein paar Grundsätze lassen sich meiner Meinung nach formulieren:

  • CDC-Fliegen sind für Aeschen offenbar sehr attraktiv.

  • Sparsam binden!

  • Etwas Glänzendes lieben die Aeschen, z.B. Pfauengras oder UV-Ice-Dubing.

  • Und in der Regel kleine Haken 18 bis 20. Allerdings, wennn Maifliegen steigen, kanns auch mal 16 sein.


Parachutfliegen sind besonders mit CDC gebunden sehr fängig. Diese sind aber schwierig auf so kleine Haken zu binden. Nun bin ich auf eine coole Methode gestossen. Mit Hilfe von Monofil das am Ende mit einem Feuerzeug angeschmolzen wird, läss sich ein feiner Stamm für die CDC-Hecheln erstellen.


Nachfolgend ein paar meiner erfolgreichsten Muster, welche ich immer wieder versuche etwas anzupassen. Allerdings ist es auch hier so, dass man mutig experimentieren muss. So fand ich bei einem Maifliegenschlupf (Eintagsfliegenart), kein passendes Muster, obwohl die gefischte Fliege sehr gut ausgesehen hat (Bild links). Erst ein relativ grosser Emerger (Bild rechts)brachte dann Erfolg.


 
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